Kein Pflegegrad
0 Pkt
Kein12345
Bewertet werden kognitive Funktionen (Erkennen, Entscheiden, Steuern) sowie kommunikative Fähigkeiten – bei Letzteren sind auch Hör-, Sprech- oder Sprachstörungen zu berücksichtigen. Bei wechselnd starken Beeinträchtigungen ist auf die Gesamtheit im Wochenverlauf abzustellen.
| Kriterium | Vorhanden 0 Pkt | Größtenteils vorhanden 1 Pkt | In geringem Maße vorhanden 2 Pkt | Nicht vorhanden 3 Pkt |
|---|---|---|---|---|
Erkennen von Personen aus dem näheren Umfeld 4.2.1 · Fähigkeit, Personen aus dem näheren Umfeld wiederzuerkennen, das heißt Menschen, zu denen im Alltag regelmäßig ein direkter Kontakt besteht. Dazu gehören zum Beispiel Familienmitglieder, Nachbarn, aber auch Pflegekräfte eines ambulanten Dienstes oder einer stationären Pflegeeinrichtung. | ||||
Örtliche Orientierung 4.2.2 · Fähigkeit, sich in der räumlichen Umgebung zurechtzufinden, andere Orte gezielt anzusteuern und zu wissen, wo man sich befindet. | ||||
Zeitliche Orientierung 4.2.3 · Fähigkeit, zeitliche Strukturen zu erkennen. Dazu gehören Uhrzeit, Tagesabschnitte (Vormittag, Nachmittag, Abend et cetera), Jahreszeiten und die zeitliche Abfolge des eigenen Lebens. | ||||
Erinnern an wesentliche Ereignisse oder Beobachtungen 4.2.4 · Fähigkeit, sich an kurz zurückliegende Ereignisse (z. B. was zum Frühstück gegessen, Tätigkeiten am Vormittag) und länger zurückliegende zu erinnern (z. B. Geburtsjahr, Beruf, Lebensgeschichte). | ||||
Steuern von mehrschrittigen Alltagshandlungen 4.2.5 · Fähigkeit, alltägliche Handlungen mit mehreren Teilschritten zielgerichtet zu steuern, z. B. Ankleiden, Kaffeekochen oder Tischdecken. | ||||
Treffen von Entscheidungen im Alltag 4.2.6 · Fähigkeit, folgerichtige Entscheidungen im Alltag zu treffen, z. B. Kleidung dem Wetter anpassen, Einkaufen planen oder Freunde anrufen. | ||||
Verstehen von Sachverhalten und Informationen 4.2.7 · Fähigkeit, Sachverhalte und Informationen – aus Medien oder mündlicher Kommunikation – inhaltlich zu verstehen und einzuordnen. | ||||
Erkennen von Risiken und Gefahren 4.2.8 · Fähigkeit, alltägliche Risiken und Gefahren zu erkennen, z. B. Strom- und Feuerquellen, Stolperfallen oder Gefahren im Straßenverkehr. | ||||
Mitteilen von elementaren Bedürfnissen 4.2.9 · Fähigkeit, elementare Bedürfnisse verbal oder nonverbal mitzuteilen. Das beinhaltet, sich bei stark belastenden Empfindungen in Bezug auf elementare Bedürfnisse wie Schmerzen, Frieren, Hunger oder Durst bemerkbar zu machen. Bei Sprachstörungen kann dies gegebenenfalls durch Laute, Mimik oder Gestik beziehungsweise unter Nutzung von Hilfsmitteln erfolgen. | ||||
Verstehen von Aufforderungen 4.2.10 · Fähigkeit, Aufforderungen in Hinblick auf alltägliche Grundbedürfnisse zu verstehen. Zu den alltäglichen Grundbedürfnissen gehören zum Beispiel Essen, Trinken, sich kleiden, sich beschäftigen. | ||||
Beteiligen an einem Gespräch 4.2.11 · Fähigkeit, in einem Gespräch Gesprächsinhalte aufzunehmen, sinngerecht zu antworten und zur Weiterführung des Gesprächs Inhalte einzubringen. |