{
  "options": {
    "Selbständig": "Selbständig",
    "Überwiegend selbständig": "Überwiegend selbständig",
    "Überwiegend unselbständig": "Überwiegend unselbständig",
    "Unselbständig": "Unselbständig",
    "Vorhanden": "Vorhanden",
    "Größtenteils vorhanden": "Größtenteils vorhanden",
    "In geringem Maße vorhanden": "In geringem Maße vorhanden",
    "Nicht vorhanden": "Nicht vorhanden",
    "Nie / sehr selten": "Nie / sehr selten",
    "Selten (1–3×/zwei Wochen)": "Selten (1–3×/zwei Wochen)",
    "Häufig (mehrmals/Woche)": "Häufig (mehrmals/Woche)",
    "Täglich": "Täglich",
    "Fähigkeit vorhanden": "Fähigkeit vorhanden",
    "Fähigkeit größtenteils vorhanden": "Fähigkeit größtenteils vorhanden",
    "Fähigkeit in geringem Maße vorhanden": "Fähigkeit in geringem Maße vorhanden",
    "Fähigkeit nicht vorhanden": "Fähigkeit nicht vorhanden",
    "Nicht erforderlich": "Nicht erforderlich",
    "Selten": "Selten",
    "1–3×/Tag": "1–3×/Tag",
    "4–8×/Tag": "4–8×/Tag",
    "> 8×/Tag": "> 8×/Tag",
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    "2–3×/Tag": "2–3×/Tag",
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    "Selten (< 1×/Tag)": "Selten (< 1×/Tag)",
    "1–2×/Tag": "1–2×/Tag",
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    "Wöchentlich": "Wöchentlich",
    "Täglich (1–2×)": "Täglich (1–2×)",
    "Täglich (≥ 3×)": "Täglich (≥ 3×)",
    "Monatlich": "Monatlich",
    "Nicht täglich, nicht auf Dauer oder selbstständig duchführbar": "Nicht täglich, nicht auf Dauer oder selbstständig duchführbar",
    "Ausschließlich oder nahezu ausschließlich": "Ausschließlich oder nahezu ausschließlich",
    "Täglich, zusätzlich zu oraler Nahrung": "Täglich, zusätzlich zu oraler Nahrung"
  },
  "stufeLabels": {
    "Selbständig": "Selbständig",
    "Überwiegend selbständig": "Überwiegend selbständig",
    "Überwiegend unselbständig": "Überwiegend unselbständig",
    "Unselbständig": "Unselbständig",
    "Fähigkeit vorhanden": "Fähigkeit vorhanden",
    "Fähigkeit größtenteils vorhanden": "Fähigkeit größtenteils vorhanden",
    "Fähigkeit in geringem Maße vorhanden": "Fähigkeit in geringem Maße vorhanden",
    "Fähigkeit nicht vorhanden": "Fähigkeit nicht vorhanden",
    "Selbständig (0 Pkt)": "Selbständig (0 Pkt)",
    "Überwiegend selbständig (2 Pkt)": "Überwiegend selbständig (2 Pkt)",
    "Überwiegend unselbständig (4 Pkt)": "Überwiegend unselbständig (4 Pkt)",
    "Unselbständig (6 Pkt)": "Unselbständig (6 Pkt)",
    "Überwiegend selbständig (3 Pkt)": "Überwiegend selbständig (3 Pkt)",
    "Überwiegend unselbständig (6 Pkt)": "Überwiegend unselbständig (6 Pkt)",
    "Unselbständig (9 Pkt)": "Unselbständig (9 Pkt)"
  },
  "m1q1": {
    "label": "Positionswechsel im Bett",
    "hint": "Einnehmen von verschiedenen Positionen im Bett, Drehen um die Längsachse, Aufrichten aus dem Liegen.",
    "stufen": [
      "Selbständig ist auch eine Person, die ihre Position unter Nutzung von Hilfsmitteln (Aufrichthilfe, Bettseitenteil, Strickleiter, elektrisch verstellbares Bett) allein verändern kann.",
      "Die Person kann beispielsweise nach Anreichen eines Hilfsmittels oder Reichen der Hand ihre Lage im Bett verändern.",
      "Die Person kann beim Positionswechsel nur wenig mithelfen, zum Beispiel auf den Rücken rollen, am Bettgestell festhalten, oder zum Lagern die Arme vor der Brust verschränken und den Kopf auf die Brust legen.",
      "Die Person kann sich beim Positionswechsel nicht oder nur minimal beteiligen."
    ]
  },
  "m1q2": {
    "label": "Halten einer stabilen Sitzposition",
    "hint": "Sich auf einem Bett, Stuhl oder Sessel aufrecht halten.",
    "stufen": [
      "Selbständig ist eine Person auch dann, wenn sie beim Sitzen gelegentlich ihre Sitzposition korrigieren muss.",
      "Die Person kann sich nur kurz, zum Beispiel für die Dauer einer Mahlzeit oder eines Waschvorgangs selbständig in der Sitzposition halten, darüber hinaus benötigt sie aber personelle Unterstützung zur Positionskorrektur.",
      "Die Person kann sich wegen eingeschränkter Rumpfkontrolle auch mit Rücken- und Seitenstütze nicht in aufrechter Position halten und benötigt auch während der Dauer einer Mahlzeit oder eines Waschvorgangs personelle Unterstützung zur Positionskorrektur.",
      "Die Person kann sich nicht in Sitzposition halten. Bei fehlender Rumpf- und Kopfkontrolle kann die Person nur im Bett oder Lagerungsstuhl liegend gelagert werden."
    ]
  },
  "m1q3": {
    "label": "Umsetzen",
    "hint": "Von einer üblich hohen Sitzgelegenheit aufstehen und sich auf eine andere umsetzen (übliche Sitzhöhe etwa 45 cm).",
    "stufen": [
      "Selbständig ist jemand auch dann, wenn er keine Personenhilfe benötigt, aber ein Hilfsmittel oder einen anderen Gegenstand zum Festhalten oder Hochziehen (zum Beispiel Griffstangen) benutzt oder sich auf Tisch, Armlehnen oder sonstigen Gegenständen abstützen muss, um aufzustehen. Als selbständig ist auch zu bewerten, wer zwar nicht stehen kann, aber sich mit Armkraft ohne personelle Hilfe umsetzen kann (zum Beispiel Rollstuhl – Toilette).",
      "Die Person kann aus eigener Kraft aufstehen oder sich umsetzen, wenn sie eine Hand oder einen Arm gereicht bekommt.",
      "Die Pflegeperson muss beim Aufstehen, Umsetzen (erheblichen) Kraftaufwand aufbringen (hochziehen, halten, stützen, heben). Die beeinträchtigte Person hilft jedoch in geringem Maße mit, kann zum Beispiel kurzzeitig stehen.",
      "Die Person muss gehoben oder getragen werden, Mithilfe ist nicht möglich."
    ]
  },
  "m1q4": {
    "label": "Fortbewegen innerhalb des Wohnbereichs",
    "hint": "Sich innerhalb einer Wohnung oder im Wohnbereich einer Einrichtung zwischen den Zimmern sicher bewegen. Als Anhaltsgröße für übliche Gehstrecken innerhalb einer Wohnung werden mindestens acht Meter festgelegt.",
    "stufen": [
      "Die Person kann sich ohne Hilfe durch andere Personen fortbewegen. Dies kann gegebenenfalls unter Nutzung von Hilfsmitteln, zum Beispiel Rollator, Rollstuhl oder sonstigen Gegenständen, zum Beispiel Stock oder Möbelstück, geschehen.",
      "Die Person kann die Aktivität überwiegend selbständig durchführen. Personelle Hilfe ist beispielsweise erforderlich im Sinne von Bereitstellen von Hilfsmitteln (zum Beispiel Rollator oder Gehstock), punktuellem Stützen/Unterhaken oder Beobachtung (Anwesenheit aus Sicherheitsgründen).",
      "Die Person kann nur wenige Schritte gehen oder sich mit dem Rollstuhl nur wenige Meter fortbewegen oder kann nur mit Stützung oder Festhalten einer Pflegeperson gehen. Auch wenn sich die Person darüber hinaus aus eigenem Willen in ihrer Wohnung krabbelnd oder robbend fortbewegen kann, ändert dies nichts an der Bewertung als „überwiegend unselbständig”.",
      "Die Person muss getragen oder vollständig im Rollstuhl geschoben werden."
    ]
  },
  "m1q5": {
    "label": "Treppensteigen",
    "hint": "Überwinden von Treppen zwischen zwei Etagen in aufrechter Position.",
    "stufen": [
      "Die Person kann ohne Hilfe durch andere Personen in aufrechter Position eine Treppe steigen.",
      "Die Person kann eine Treppe alleine steigen, benötigt aber Begleitung wegen eines Sturzrisikos (Anwesenheit aus Sicherheitsgründen).",
      "Treppensteigen ist nur mit Stützen oder Festhalten der Person möglich.",
      "Person muss getragen oder mit Hilfsmitteln transportiert werden, keine Eigenbeteiligung."
    ]
  },
  "m1qB": {
    "label": "Gebrauchsunfähigkeit beider Arme und beider Beine liegt nicht vor."
  },
  "m2q1": {
    "label": "Erkennen von Personen aus dem näheren Umfeld",
    "hint": "Fähigkeit, Personen aus dem näheren Umfeld wiederzuerkennen, das heißt Menschen, zu denen im Alltag regelmäßig ein direkter Kontakt besteht. Dazu gehören zum Beispiel Familienmitglieder, Nachbarn, aber auch Pflegekräfte eines ambulanten Dienstes oder einer stationären Pflegeeinrichtung.",
    "stufen": [
      "Die Person erkennt andere Personen aus ihrem näheren Umfeld unmittelbar.",
      "Die Person erkennt bekannte Personen beispielsweise erst nach einer längeren Zeit des Kontaktes in einem Gespräch oder sie hat Schwierigkeiten, wenn auch nicht täglich, aber doch in regelmäßigen Abständen, vertraute Personen zu erkennen.",
      "Die aus dem näheren Umfeld stammenden Personen werden nur selten erkannt oder die Fähigkeit hängt gegebenenfalls von der Tagesform ab, das heißt die Fähigkeit unterliegt im Zeitverlauf erheblichen Schwankungen.",
      "Auch Familienmitglieder werden nicht oder nur ausnahmsweise erkannt."
    ]
  },
  "m2q2": {
    "label": "Örtliche Orientierung",
    "hint": "Fähigkeit, sich in der räumlichen Umgebung zurechtzufinden, andere Orte gezielt anzusteuern und zu wissen, wo man sich befindet.",
    "stufen": [
      "Die Person weiß, in welcher Stadt, auf welchem Stockwerk und gegebenenfalls in welcher Einrichtung sie sich befindet. Sie kennt sich in den regelmäßig genutzten Räumlichkeiten aus. Ein Verirren in den Räumlichkeiten der eigenen Wohnung oder unmittelbar im Wohnbereich einer Einrichtung kommt nicht vor und die Person findet sich auch in der näheren außerhäuslichen Umgebung zurecht.",
      "Es bestehen Schwierigkeiten, sich in der außerhäuslichen Umgebung zu orientieren, beispielsweise nach Verlassen des Hauses wieder den Weg zurückzufinden. In den eigenen Wohnräumen existieren solche Schwierigkeiten hingegen nicht.",
      "Die Person hat auch in einer gewohnten Wohnumgebung Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden. Regelmäßig genutzte Räumlichkeiten und Wege in der Wohnumgebung werden nicht immer erkannt.",
      "Selbst in der eigenen Wohnumgebung ist die Person regelmäßig auf Unterstützung angewiesen, um sich zurechtzufinden."
    ]
  },
  "m2q3": {
    "label": "Zeitliche Orientierung",
    "hint": "Fähigkeit, zeitliche Strukturen zu erkennen. Dazu gehören Uhrzeit, Tagesabschnitte (Vormittag, Nachmittag, Abend et cetera), Jahreszeiten und die zeitliche Abfolge des eigenen Lebens.",
    "stufen": [
      "Die zeitliche Orientierung ist ohne nennenswerte Beeinträchtigungen vorhanden.",
      "Die Person ist die meiste Zeit über zeitlich orientiert, aber nicht durchgängig. Sie hat zum Beispiel Schwierigkeiten, ohne äußere Orientierungshilfen (Uhr, Dunkelheit et cetera) den Tagesabschnitt zu bestimmen.",
      "Die zeitliche Orientierung ist die meiste Zeit nur in Ansätzen vorhanden. Die Person ist auch unter Nutzung äußerer Orientierungshilfen zumeist nicht in der Lage, Tageszeiten zu erkennen, zu denen regelmäßig bestimmte Ereignisse stattfinden (zum Beispiel Mittagessen).",
      "Das Verständnis für zeitliche Strukturen und Abläufe ist kaum oder nicht vorhanden."
    ]
  },
  "m2q4": {
    "label": "Erinnern an wesentliche Ereignisse oder Beobachtungen",
    "hint": "Fähigkeit, sich an kurz zurückliegende Ereignisse (z. B. was zum Frühstück gegessen, Tätigkeiten am Vormittag) und länger zurückliegende zu erinnern (z. B. Geburtsjahr, Beruf, Lebensgeschichte).",
    "stufen": [
      "Die Person kann über kurz zurückliegende Ereignisse Auskunft geben oder durch Handlungen und Gesten signalisieren, dass sie sich erinnert.",
      "Die Person hat Schwierigkeiten, sich an manche kurz zurückliegende Ereignisse zu erinnern, oder muss hierzu länger nachdenken, sie hat aber keine nennenswerten Probleme, sich an Ereignisse aus der eigenen Lebensgeschichte zu erinnern.",
      "Die Person vergisst kurz zurückliegende Ereignisse häufig. Nicht alle, aber wichtige Ereignisse aus der eigenen Lebensgeschichte sind (noch) präsent.",
      "Die Person ist nicht (oder nur selten) in der Lage, sich an Ereignisse, Dinge oder Personen aus der eigenen Lebensgeschichte zu erinnern."
    ]
  },
  "m2q5": {
    "label": "Steuern von mehrschrittigen Alltagshandlungen",
    "hint": "Fähigkeit, alltägliche Handlungen mit mehreren Teilschritten zielgerichtet zu steuern, z. B. Ankleiden, Kaffeekochen oder Tischdecken.",
    "stufen": [
      "Die Person ist in der Lage, die erforderlichen Handlungsschritte selbständig in der richtigen Reihenfolge auszuführen oder zu steuern, so dass das angestrebte Ergebnis der Handlung erreicht wird.",
      "Die Person verliert manchmal den Faden und vergisst, welcher Handlungsschritt der nächste ist. Erhält sie dabei eine Erinnerungshilfe, kann sie die Handlung aber selbständig fortsetzen.",
      "Die Person hat erhebliche Schwierigkeiten. Sie verwechselt regelmäßig die Reihenfolge der einzelnen Handlungsschritte oder vergisst einzelne, notwendige Handlungsschritte.",
      "Mehrschrittige Alltagshandlungen werden erst gar nicht begonnen oder nach den ersten Versuchen aufgegeben."
    ]
  },
  "m2q6": {
    "label": "Treffen von Entscheidungen im Alltag",
    "hint": "Fähigkeit, folgerichtige Entscheidungen im Alltag zu treffen, z. B. Kleidung dem Wetter anpassen, Einkaufen planen oder Freunde anrufen.",
    "stufen": [
      "Die Person kann auch in unbekannten Situationen folgerichtige Entscheidungen treffen, beispielsweise beim Umgang mit unbekannten Personen, die an der Haustür klingeln.",
      "Im Rahmen der Alltagsroutinen oder in zuvor besprochenen Situationen können Entscheidungen getroffen werden, die Person hat aber Schwierigkeiten in unbekannten Situationen.",
      "Die Person trifft zwar Entscheidungen, diese Entscheidungen sind jedoch in der Regel nicht geeignet, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Weiterhin liegt eine schwere Beeinträchtigung vor, wenn die Person nur mit Unterstützung in Form von Anleitung, Aufforderung, Aufzeigen von Handlungsalternativen in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen.",
      "Die Person kann Entscheidungen auch mit Unterstützung nicht mehr oder nur selten treffen. Sie zeigt keine deutbare Reaktion auf das Angebot mehrerer Entscheidungsalternativen."
    ]
  },
  "m2q7": {
    "label": "Verstehen von Sachverhalten und Informationen",
    "hint": "Fähigkeit, Sachverhalte und Informationen – aus Medien oder mündlicher Kommunikation – inhaltlich zu verstehen und einzuordnen.",
    "stufen": [
      "Die Person kann Sachverhalte und Informationen aus dem Alltagsleben ohne nennenswerte Probleme verstehen.",
      "Die Person kann einfache Sachverhalte und Informationen nachvollziehen, hat bei komplizierteren jedoch Schwierigkeiten.",
      "Die Person kann auch einfache Informationen häufig nur nachvollziehen, wenn sie wiederholt erklärt werden. Eine schwere Beeinträchtigung liegt auch dann vor, wenn das Verständnis sehr stark von der Tagesform abhängt.",
      "Die Person gibt weder verbal noch nonverbal zu erkennen, dass sie Situationen und übermittelte Informationen verstehen kann."
    ]
  },
  "m2q8": {
    "label": "Erkennen von Risiken und Gefahren",
    "hint": "Fähigkeit, alltägliche Risiken und Gefahren zu erkennen, z. B. Strom- und Feuerquellen, Stolperfallen oder Gefahren im Straßenverkehr.",
    "stufen": [
      "Die Person kann solche Risiken und Gefahrenquellen im Alltagsleben ohne weiteres erkennen, auch wenn sie ihnen aus anderen Gründen (zum Beispiel aufgrund von somatischen Beeinträchtigungen) nicht aus dem Weg gehen kann.",
      "Die Person erkennt meist nur solche Risiken und Gefahren, die sich in der vertrauten innerhäuslichen Wohnumgebung wiederfinden. Es bestehen aber beispielsweise Schwierigkeiten, Risiken im Straßenverkehr angemessen einzuschätzen oder Gefährdungen in ungewohnter Umgebung zu erkennen.",
      "Die Person kann auch Risiken und Gefahren, denen sie häufig auch in der Wohnumgebung begegnet, oft nicht als solche erkennen.",
      "Die Person kann Risiken und Gefahren so gut wie gar nicht erkennen."
    ]
  },
  "m2q9": {
    "label": "Mitteilen von elementaren Bedürfnissen",
    "hint": "Fähigkeit, elementare Bedürfnisse verbal oder nonverbal mitzuteilen. Das beinhaltet, sich bei stark belastenden Empfindungen in Bezug auf elementare Bedürfnisse wie Schmerzen, Frieren, Hunger oder Durst bemerkbar zu machen. Bei Sprachstörungen kann dies gegebenenfalls durch Laute, Mimik oder Gestik beziehungsweise unter Nutzung von Hilfsmitteln erfolgen.",
    "stufen": [
      "Die Person kann elementare Bedürfnisse benennen oder durch Laute, Gestik, Mimik oder Nutzung von Hilfsmitteln deutlich machen, um welches Bedürfnis es sich handelt.",
      "Die Person äußert elementare Bedürfnisse nicht immer von sich aus oder nicht immer eindeutig, kann diese aber auf Nachfrage deutlich machen.",
      "Es ist nur aus nicht eindeutigem Verhalten (zum Beispiel Mimik, Gestik, Lautgebung, sprachliche Äußerungen) ableitbar, dass elementare Bedürfnisse bestehen. Welches elementare Bedürfnis betroffen ist, kann nicht kommuniziert werden, sondern muss von der Pflegeperson aufwendig eruiert werden.",
      "Die Person äußert nicht oder nur sehr selten Bedürfnisse, auch nicht in nonverbaler Form. Sie kann weder Zustimmung noch Ablehnung deutlich machen."
    ]
  },
  "m2q10": {
    "label": "Verstehen von Aufforderungen",
    "hint": "Fähigkeit, Aufforderungen in Hinblick auf alltägliche Grundbedürfnisse zu verstehen. Zu den alltäglichen Grundbedürfnissen gehören zum Beispiel Essen, Trinken, sich kleiden, sich beschäftigen.",
    "stufen": [
      "Aufforderungen und Bitten zu alltäglichen Grundbedürfnissen werden ohne weiteres verstanden.",
      "Einfache Bitten und Aufforderungen, wie zum Beispiel „Setz dich bitte an den Tisch!”, „Zieh dir die Jacke über!”, „Komm zum Essen!”, werden verstanden; Aufforderungen zu komplexeren Handlungen müssen erklärt werden. Gegebenenfalls sind zum Beispiel bei Schwerhörigkeit besonders deutliche Ansprache, Wiederholungen, Zeichensprache, Gebärdensprache oder Schrift erforderlich.",
      "Die Person kann Aufforderungen und Bitten meist nicht verstehen, wenn diese nicht wiederholt geäußert und erläutert werden. Das Verständnis ist sehr von der Tagesform abhängig. Sie zeigt aber Zustimmung oder Ablehnung gegenüber nonverbalen Aufforderungen, zum Beispiel bei Berührungen oder Geleiten an den Esstisch.",
      "Die Person kann Anleitungen und Aufforderungen kaum oder nicht verstehen."
    ]
  },
  "m2q11": {
    "label": "Beteiligen an einem Gespräch",
    "hint": "Fähigkeit, in einem Gespräch Gesprächsinhalte aufzunehmen, sinngerecht zu antworten und zur Weiterführung des Gesprächs Inhalte einzubringen.",
    "stufen": [
      "Die Person kommt sowohl in Einzel- als auch in Gesprächen kleiner Gruppen gut zurecht. Sie zeigt im Gespräch Eigeninitiative, Interesse und beteiligt sich, wenn vielleicht auch nur auf direkte Ansprache hin. Ihre Äußerungen passen zu den Inhalten des Gesprächs.",
      "Die Person kommt in Gesprächen mit einer Person gut zurecht, in Gruppen ist sie jedoch meist überfordert und verliert den Faden oder es treten Wortfindungsstörungen auf. Die Person ist darauf angewiesen, dass langsam und besonders deutlich gesprochen wird und immer wieder Worte und Sätze wiederholt werden.",
      "Die Person kann auch einem Gespräch nur mit einer Person kaum folgen oder sie kann sich nur wenig oder mit einzelnen Worten beteiligen. Die Person zeigt nur wenig Eigeninitiative, reagiert aber auf Ansprache oder Fragen mit wenigen Worten; oder sie beteiligt sich am Gespräch, weicht aber in aller Regel vom Gesprächsinhalt ab.",
      "Ein Gespräch mit der Person, das über einfache Mitteilungen hinausgeht, ist auch unter Einsatz nonverbaler Kommunikation kaum oder nicht möglich."
    ]
  },
  "m3q1": { "label": "Motorisch geprägte Verhaltensauffälligkeiten", "hint": "Dieses Kriterium fasst verschiedene Verhaltensweisen zusammen. Dazu gehören vor allem das (scheinbar) ziellose Umhergehen in der Wohnung oder der Einrichtung und der Versuch desorientierter Personen, ohne Begleitung die Wohnung oder Einrichtung zu verlassen. Ebenso zu berücksichtigen ist allgemeine Rastlosigkeit in Form von ständigem Aufstehen und Hinsetzen oder Hin- und Herrutschen auf dem Sitzplatz oder im und aus dem Bett." },
  "m3q2": { "label": "Nächtliche Unruhe", "hint": "Nächtliches Umherirren oder nächtliche Unruhephasen bis hin zur Umkehr des Tag-Nacht-Rhythmus. Zu bewerten ist, wie häufig Anlass für personelle Unterstützung zur Beruhigung besteht. Schlafstörungen wie Einschlafschwierigkeiten am Abend oder Wachphasen während der Nacht sind nicht zu werten." },
  "m3q3": { "label": "Selbstschädigendes und autoaggressives Verhalten", "hint": "Selbstschädigendes und autoaggressives Verhalten kann zum Beispiel darin bestehen, sich selbst durch Gegenstände zu verletzen, ungenießbare Substanzen zu essen und zu trinken, sich selbst zu schlagen und sich selbst mit den Fingernägeln oder Zähnen zu verletzen." },
  "m3q4": { "label": "Beschädigen von Gegenständen", "hint": "Gemeint sind hier aggressive auf Gegenstände gerichtete Handlungen wie Gegenstände wegstoßen oder wegschieben, gegen Gegenstände schlagen, das Zerstören von Dingen sowie das Treten nach Gegenständen." },
  "m3q5": { "label": "Physisch aggressives Verhalten gegenüber anderen Personen", "hint": "Physisch aggressives Verhalten gegenüber anderen Personen kann zum Beispiel darin bestehen, nach Personen zu schlagen oder zu treten, andere mit Zähnen oder Fingernägeln zu verletzen, andere zu stoßen oder wegzudrängen, oder in Verletzungsversuchen gegenüber anderen Personen mit Gegenständen." },
  "m3q6": { "label": "Verbale Aggression", "hint": "Verbale Aggression kann sich zum Beispiel in verbalen Beschimpfungen oder in der Bedrohung anderer Personen ausdrücken." },
  "m3q7": { "label": "Andere pflegerelevante vokale Auffälligkeiten", "hint": "Andere pflegerelevante vokale Auffälligkeiten können sein: Lautes Rufen, Schreien, Klagen ohne nachvollziehbaren Grund, vor sich hin schimpfen, fluchen, seltsame Laute von sich geben, ständiges Wiederholen von Sätzen und Fragen." },
  "m3q8": { "label": "Abwehr pflegerischer und anderer unterstützender Maßnahmen", "hint": "Abwehr von Unterstützung, zum Beispiel bei der Körperpflege, Verweigerung der Nahrungsaufnahme, der Medikamenteneinnahme oder anderer notwendiger Verrichtungen sowie Manipulation an Kathetern, Infusionen oder Sondenernährung. Nicht gemeint ist die willentliche (selbstbestimmte) Ablehnung bestimmter Maßnahmen." },
  "m3q9": { "label": "Wahnvorstellungen", "hint": "Wahnvorstellungen beziehen sich zum Beispiel auf die Vorstellung, mit Verstorbenen oder imaginären Personen in Kontakt zu stehen, oder auf die Vorstellung, verfolgt, bedroht oder bestohlen zu werden." },
  "m3q10": { "label": "Ängste", "hint": "Ausgeprägte, wiederkehrend als bedrohlich erlebte Ängste, für die keine eigene Bewältigungsstrategie vorhanden ist und die zu erheblichem Leidensdruck im Alltag führen. Das Herstellen einer angstfreien Atmosphäre durch bloße Anwesenheit einer weiteren Person (ohne aktive personelle Unterstützung) wird hier nicht bewertet." },
  "m3q11": { "label": "Antriebslosigkeit bei depressiver Stimmungslage", "hint": "Antriebslosigkeit durch Hoffnungslosigkeit, Niedergeschlagenheit oder Verzweiflung, die zu fehlendem Interesse und aufwendiger Motivierung durch andere führt. Nicht gemeint: rein kognitive Beeinträchtigungen (z. B. bei Demenz), bei denen Impulse benötigt werden, um eine Handlung zu beginnen oder fortzuführen." },
  "m3q12": { "label": "Sozial inadäquate Verhaltensweisen", "hint": "Sozial inadäquate Verhaltensweisen sind zum Beispiel distanzloses Verhalten, auffälliges Einfordern von Aufmerksamkeit, sich vor anderen in unpassenden Situationen entkleiden, unangemessenes Greifen nach Personen oder unangemessene körperliche oder verbale sexuelle Annäherungsversuche." },
  "m3q13": { "label": "Sonstige pflegerelevante inadäquate Handlungen", "hint": "Sonstige pflegerelevante inadäquate Handlungen sind zum Beispiel Nesteln an der Kleidung, ständiges Wiederholen der gleichen Handlung (Stereotypien), planlose Aktivitäten, Verstecken oder Horten von Gegenständen, Kotschmieren, Urinieren in die Wohnung." },
  "m4q1": {
    "label": "Waschen des vorderen Oberkörpers",
    "hint": "Sich die Hände, das Gesicht, die Arme, die Achselhöhlen sowie den vorderen Hals- und Brustbereich waschen und abtrocknen.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die beschriebene Aktivität ohne personelle Hilfe durchführen.",
      "Die Person kann die Aktivität selbständig durchführen, wenn benötigte Gegenstände, zum Beispiel Seife, Waschlappen, bereitgelegt werden oder sie Aufforderung beziehungsweise punktuelle Teilhilfen, zum Beispiel Waschen unter den Achseln oder der Brust, erhält.",
      "Die Person kann geringe Anteile der Aktivität selbständig durchführen, sich zum Beispiel nur Hände oder Gesicht waschen, oder benötigt umfassende Anleitung.",
      "Die Person kann sich an der Aktivität nicht oder nur minimal beteiligen."
    ]
  },
  "m4q2": {
    "label": "Körperpflege im Bereich des Kopfes",
    "hint": "Kämmen, Zahnpflege, Prothesenreinigung, Rasieren.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die beschriebenen Aktivitäten ohne personelle Hilfe durchführen.",
      "Die Person kann die Aktivitäten selbständig durchführen, wenn benötigte Gegenstände bereitgelegt oder gerichtet werden, zum Beispiel Aufdrehen der Zahnpasta-Tube, Auftragen der Zahnpasta auf die Bürste, Aufbringen von Haftcreme auf die Prothese, Anreichen oder Säubern des Rasierapparates. Alternativ sind Aufforderungen oder punktuelle Teilhilfen erforderlich wie Korrekturen nach dem Kämmen oder nur das Kämmen des Hinterkopfes, das Reinigen der hinteren Backenzähne bei der Zahn-, Mundpflege beziehungsweise die Nachrasur bei sonst selbständigem Rasieren.",
      "Die Person kann geringe Anteile der Aktivität selbständig leisten, so beginnt sie zum Beispiel mit dem Zähneputzen oder der Rasur, ohne die Aktivität zu Ende zu führen.",
      "Die Person kann sich an den Aktivitäten nicht oder nur minimal beteiligen."
    ]
  },
  "m4q3": {
    "label": "Waschen des Intimbereichs",
    "hint": "Den Intimbereich waschen und abtrocknen.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die beschriebene Aktivität ohne personelle Hilfe durchführen.",
      "Die Person kann die Aktivität selbständig durchführen, wenn benötigte Utensilien, zum Beispiel Seife, Waschlappen bereitgelegt werden oder sie Aufforderung beziehungsweise punktuelle Teilhilfen erhält.",
      "Die Person kann geringe Anteile der Aktivität selbständig durchführen, sich zum Beispiel nur den vorderen Intimbereich waschen.",
      "Die Person kann sich an der Aktivität nicht oder nur minimal beteiligen."
    ]
  },
  "m4q4": {
    "label": "Duschen und Baden einschließlich Waschen der Haare",
    "hint": "Dusch- und Wannenbad einschließlich Haarewaschen, Abtrocknen und Föhnen. Sicherheitsaspekte sind zu berücksichtigen.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die beschriebene Aktivität ohne personelle Hilfe durchführen.",
      "Die Person kann die Aktivität selbständig durchführen, wenn Utensilien vorbereitet beziehungsweise bereitgestellt werden, einzelne Handreichungen geleistet werden, zum Beispiel Stützen beim Ein-, Aussteigen, Bedienung eines Badewannenlifters, Hilfe beim Haarewaschen oder Föhnen, beim Abtrocknen, oder wenn während des Duschens und Badens aus nachvollziehbaren Sicherheitsgründen Anwesenheit erforderlich ist.",
      "Die Person kann geringe Anteile der Aktivität selbständig durchführen, zum Beispiel das Waschen des vorderen Oberkörpers.",
      "Die Person kann sich an der Aktivität nicht oder nur minimal beteiligen."
    ]
  },
  "m4q5": {
    "label": "An- und Auskleiden des Oberkörpers",
    "hint": "Bereitliegende Kleidungsstücke, zum Beispiel Unterhemd, T-Shirt, Hemd, Bluse, Pullover, Jacke, BH, Schlafanzugoberteil oder Nachthemd, an- und ausziehen.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die beschriebene Aktivität ohne personelle Hilfe durchführen.",
      "Die Person kann die Aktivität beispielsweise selbständig durchführen, wenn Kleidungsstücke passend angereicht oder gehalten werden beim Anziehen eines Hemdes et cetera. Auch wenn Hilfe nur bei Verschlüssen erforderlich ist, trifft die Bewertung „überwiegend selbständig” zu, ebenso wenn nur Kontrolle des Sitzes der Kleidung und Aufforderungen zur Vervollständigung der Handlung erforderlich sind.",
      "Die Person kann beispielsweise nur die Hände in die Ärmel eines bereitgehaltenen T-Shirts schieben.",
      "Die Person kann sich an der Aktivität nicht oder nur minimal beteiligen."
    ]
  },
  "m4q6": {
    "label": "An- und Auskleiden des Unterkörpers",
    "hint": "Bereitliegende Kleidungsstücke, zum Beispiel Unterwäsche, Hose, Rock, Strümpfe und Schuhe, an- und ausziehen.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die beschriebene Aktivität ohne personelle Hilfe durchführen.",
      "Die Person kann die Aktivität selbständig durchführen, wenn ihr Schuhe beziehungsweise Kleidungsstücke angereicht oder gehalten werden (Einstiegshilfe). Auch wenn Hilfe nur bei Verschlüssen, zum Beispiel Schnürsenkel binden, Knöpfe schließen oder Kontrolle des Sitzes der Kleidung, und Aufforderungen, die Handlung zu beginnen oder zur Vervollständigung der Handlung erforderlich sind, trifft die Bewertung „überwiegend selbständig” zu.",
      "Die Person kann die Aktivität zu einem geringen Anteil selbständig durchführen. Beispielsweise gelingt nur das Hochziehen von Hose oder Rock vom Oberschenkel zur Taille selbständig.",
      "Die Person kann sich an der Aktivität nicht oder nur minimal beteiligen."
    ]
  },
  "m4q7": {
    "label": "Mundgerechtes Zubereiten der Nahrung und Eingießen von Getränken",
    "hint": "Nahrung in mundgerechte Stücke zerteilen (z. B. Fleisch schneiden, Kartoffeln zerdrücken) und Getränke eingießen.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die beschriebene Aktivität ohne personelle Hilfe durchführen.",
      "Es ist punktuelle Hilfe erforderlich, zum Beispiel beim Öffnen einer Flasche oder beim Schneiden von harten Nahrungsmitteln.",
      "Die Person kann die Aktivität zu einem geringen Teil selbständig durchführen, beispielsweise schneidet sie zwar belegte Brotscheiben, schafft es aber nicht, mundgerechte Stücke herzustellen. Die Person kann Getränke nicht eingießen.",
      "Die Person kann sich an der Aktivität nicht oder nur minimal beteiligen."
    ]
  },
  "m4q8": {
    "label": "Essen (3× Punkte)",
    "hint": "Bereitgestellte, mundgerecht zubereitete Speisen essen. Dies beinhaltet das Aufnehmen, Zum-Mund-Führen, gegebenenfalls Abbeißen, Kauen und Schlucken. Zu berücksichtigen ist auch, inwieweit die Notwendigkeit der ausreichenden Nahrungsaufnahme erkannt und die empfohlene, gewohnte Menge tatsächlich gegessen wird.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die beschriebene Aktivität ohne personelle Hilfe durchführen.",
      "Die Person kann überwiegend selbständig essen, benötigt aber punktuelle Anleitung, muss beispielsweise aufgefordert werden, mit dem Essen zu beginnen oder weiterzuessen. Es sind punktuelle Hilfen erforderlich, zum Beispiel Zurücklegen aus der Hand gerutschter Speisen oder Besteck in die Hand geben.",
      "Es muss aufwendig zur Nahrungsaufnahme motiviert werden oder die Nahrung muss größtenteils gereicht werden oder es ist ständige und unmittelbare Eingreifbereitschaft der Pflegeperson erforderlich, aufgrund von Aspirationsgefahr.",
      "Die Nahrung muss (nahezu) komplett gereicht werden. Als unselbständig zu bewerten sind auch Personen, die nicht schlucken können."
    ]
  },
  "m4q9": {
    "label": "Trinken (2× Punkte)",
    "hint": "Bereitstehende Getränke aufnehmen, gegebenenfalls mit Gegenständen wie Strohhalm, Spezialbecher mit Trinkaufsatz. Zu berücksichtigen ist auch, inwieweit die Notwendigkeit der Flüssigkeitsaufnahme erkannt und die empfohlene oder gewohnte Menge tatsächlich getrunken wird.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die beschriebene Aktivität ohne personelle Hilfe durchführen.",
      "Die Person kann selbständig trinken, wenn über das Bereitstellen hinaus ein Glas, eine Tasse unmittelbar in den Aktionsradius der Person positioniert oder sie ans Trinken erinnert wird.",
      "Das Trinkgefäß muss beispielsweise in die Hand gegeben werden, das Trinken erfolgt jedoch selbständig, oder die Person muss zu fast jedem Schluck motiviert werden oder es ist ständige und unmittelbare Eingreifbereitschaft der Pflegeperson erforderlich, aufgrund von Aspirationsgefahr.",
      "Getränke müssen (nahezu) komplett gereicht werden. Als unselbständig zu bewerten sind auch Personen, die nicht schlucken können."
    ]
  },
  "m4q10": {
    "label": "Benutzen einer Toilette oder eines Toilettenstuhls (2× Punkte)",
    "hint": "Gehen zur Toilette, Hinsetzen und Aufstehen, Sitzen während der Blasen- oder Darmentleerung, Intimhygiene und Richten der Kleidung. Die Beurteilung ist auch dann vorzunehmen, wenn anstelle der Toilettenbenutzung eine Versorgung mit Hilfsmitteln erfolgt, zum Beispiel Inkontinenzmaterial, Katheter, Urostoma, Ileo- oder Colostoma.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die Aktivität ohne personelle Hilfe durchführen.",
      "Den größten Anteil selbständig. Hilfe beschränkt sich auf einzelne Schritte:\nBereitstellen/Leeren des Toilettenstuhls\nAufforderung oder Begleitung zur Toilette\nAnreichen von Toilettenpapier, Intimhygiene nach Stuhlgang\nUnterstützung beim Hinsetzen/Aufstehen\nPunktuelle Hilfe beim Richten der Bekleidung",
      "Die Person kann nur einen geringen Anteil der Aktivität selbständig durchführen, zum Beispiel nur Richten der Bekleidung oder Intimhygiene nur nach Wasserlassen.",
      "Die Person kann sich nicht oder nur minimal an der Aktivität beteiligen."
    ]
  },
  "m4q11": {
    "label": "Bewältigen der Folgen einer Harninkontinenz und Umgang mit Dauerkatheter und Urostoma",
    "hint": "Inkontinenz- und Stomasysteme sachgerecht verwenden, nach Bedarf wechseln und entsorgen. Dazu gehört auch das Entleeren, Wechseln eines Urinbeutels bei Dauerkatheter, Urostoma oder die Anwendung eines Urinalkondoms. Nur ausfüllen wenn Harninkontinenz, Dauerkatheter oder Urostoma vorhanden.",
    "stufen": [
      "Die Person kann Hilfsmittel selbständig benutzen.",
      "Die Person kann die Aktivität überwiegend selbständig durchführen, wenn Inkontinenzsysteme angereicht oder entsorgt werden oder die Person an den Wechsel erinnert wird.",
      "Die Person kann sich am Wechsel der Inkontinenzsysteme beteiligen, zum Beispiel nur Vorlagen einlegen oder Inkontinenzhosen nur entfernen.",
      "Beteiligung ist nicht oder nur minimal möglich."
    ]
  },
  "m4q12": {
    "label": "Bewältigen der Folgen einer Stuhlinkontinenz und Umgang mit Stoma",
    "hint": "Inkontinenz- und Stomasysteme sachgerecht verwenden, nach Bedarf wechseln und entsorgen. Dazu gehört auch die Anwendung eines Analtampons oder das Entleeren oder Wechseln eines Stomabeutels bei Enterostoma. Nur ausfüllen wenn Stuhlinkontinenz oder Stoma vorhanden.",
    "stufen": [
      "Die Person kann Hilfsmittel selbständig benutzen.",
      "Die Person kann die Aktivität überwiegend selbständig durchführen, wenn Inkontinenzsysteme bereitgelegt und entsorgt werden oder die Person an den Wechsel erinnert wird.",
      "Die Person kann sich am Wechsel der Inkontinenzsysteme beteiligen, zum Beispiel Mithilfe beim Wechsel eines Stomabeutels. Bei Vorliegen einer Stuhlinkontinenz sind Ressourcen beim Wechsel des Inkontinenzmaterials eher selten.",
      "Beteiligung ist nicht oder nur minimal möglich."
    ]
  },
  "m4q13": {
    "label": "Anteil der künstlichen Ernährung an der Nahrungsaufnahme",
    "hint": "Ernährung über einen parenteralen Zugang (zum Beispiel einen Port) oder über einen Zugang in Magen oder Dünndarm (PEG/PEJ). Es ist anzugeben, ob die Ernährung parenteral zum Beispiel über einen Port, über eine perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG), eine perkutane endoskopische Jejunostomie (PEJ) oder eine nasale Magensonde erfolgt."
  },
  "m4qInko": {
    "label": "Harn- oder Stuhlinkontinenz liegt nicht vor."
  },
  "m5q1a": { "label": "Medikation", "hint": "Orale Medikation, Augen-/Ohrentropfen, Dosieraerosole, Zäpfchen und Medikamentenpflaster. Gezählt wird je Applikationsort und -häufigkeit; das Stellen wird nicht separat erfasst, wenn Verabreichen dokumentiert ist." },
  "m5q2a": { "label": "Injektionen", "hint": "Subkutane und intramuskuläre Injektionen und subkutane Infusionen. Dazu gehören zum Beispiel Insulin-Injektionen oder auch die Versorgung mit Medikamentenpumpen über einen subkutanen Zugang." },
  "m5q3a": { "label": "Versorgung intravenöser Zugänge (zum Beispiel Port)", "hint": "Versorgung und Verbände venöser Zugänge (zum Beispiel Shaldon, Broviac und andere) sowie die Port-Versorgung. Ebenso wird das Einbringen von Medikamenten in einen vorhandenen venösen Zugang berücksichtigt." },
  "m5q4a": { "label": "Absaugen und Sauerstoffgabe", "hint": "Absaugen sowie Sauerstoffgabe über Brille oder Maske, einschließlich An-/Ablegen von Atemmasken zur Druckbeatmung und Bereitstellen von Inhalationsgeräten." },
  "m5q5a": { "label": "Einreibungen oder Kälte- und Wärmeanwendungen", "hint": "Ärztlich angeordnete Einreibungen (Salben, Cremes etc.) sowie Kälte- und Wärmeanwendungen – jeweils als eine Maßnahme, unabhängig von der Anzahl der Applikationsorte. Allgemeine Hautpflege zählt nicht." },
  "m5q6a": { "label": "Messung und Deutung von Körperzuständen", "hint": "Ärztlich angeordnete Messungen (Blutdruck, Puls, Blutzucker, Temperatur etc.) und deren Auswertung, z. B. zur Festlegung der Insulindosis." },
  "m5q7a": { "label": "Körpernahe Hilfsmittel", "hint": "An- oder Ablegen von Prothesen, Orthesen, Epithesen, Sehhilfen, Hörgeräten, kieferorthopädischen Apparaturen und Kompressionsstrümpfen für Arme und Beine (inklusive deren Reinigung). Das An- und Ablegen paariger Hilfsmittel wird jeweils als eine Maßnahme gezählt." },
  "m5q1b": { "label": "Verbandswechsel und Wundversorgung", "hint": "Versorgung chronischer Wunden (z. B. Ulcus cruris, Dekubitus). Auch intermittierend auftretende, dauerhaft behandlungsbedürftige Wunden gelten als chronisch." },
  "m5q2b": { "label": "Versorgung mit Stoma", "hint": "Pflege künstlicher Körperöffnungen wie Tracheostoma, PEG, suprapubischer Blasenkatheter, Urostoma, Colo- oder Ileostoma. Hierbei ist auch das Reinigen des Katheters, die Desinfektion der Einstichstelle der PEG und falls notwendig auch der Verbandswechsel zu bewerten." },
  "m5q3b": { "label": "Regelmäßige Einmalkatheterisierung und Nutzung von Abführmethoden", "hint": "Regelmäßige Einmalkatheterisierungen kommen insbesondere bei neurogenen Blasenentleerungsstörungen vor. Mit Abführmethoden sind Anwendungen von Klistier, Einlauf, digitale Ausräumung gemeint." },
  "m5q4b": { "label": "Therapiemaßnahmen in häuslicher Umgebung", "hint": "Häusliche Eigenübungen aus der Heilmitteltherapie (z. B. Krankengymnastik, Atemübungen, Logopädie), Sekretelimination und Peritonealdialyse. Prophylaktische Maßnahmen und aktivierende Pflege zählen nicht." },
  "m5q1c": { "label": "Zeit- und technikintensive Maßnahmen in häuslicher Umgebung", "hint": "Spezielle Therapiemaßnahmen wie Hämodialyse oder Beatmung, die im häuslichen Umfeld durchgeführt werden können, wenn ständige Überwachung durch geschulte Pflegepersonen gewährleistet wird. Bei einer maschinellen invasiven Beatmung ist dies mit einmal täglich einzutragen." },
  "m5q2c": { "label": "Arztbesuche", "hint": "Besuche bei Haus- oder Fachärzten zu diagnostischen oder therapeutischen Zwecken. Erfasst wird die Häufigkeit der erforderlichen Unterstützung. Hausbesuche des Arztes im Wohnumfeld zählen nicht." },
  "m5q3c": { "label": "Besuche anderer medizinischer oder therapeutischer Einrichtungen (bis zu drei Stunden)", "hint": "Besuche von Therapeuten, medizinischer oder anderer Einrichtungen des Gesundheitswesens (bis zu drei Stunden). Hier ist das Aufsuchen anderer Therapeuten, zum Beispiel Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Psychotherapeuten, von Krankenhäusern zur ambulanten Behandlung oder Diagnostik zu berücksichtigen." },
  "m5q4c": { "label": "Zeitlich ausgedehnte Besuche anderer medizinischer oder therapeutischer Einrichtungen (länger als drei Stunden)", "hint": "Besuche medizinischer oder therapeutischer Einrichtungen (z. B. onkologische Behandlung, Dialyse), bei denen der Gesamtaufwand für die Pflegeperson pro Termin mehr als drei Stunden beträgt." },
  "m5q16": {
    "label": "Einhalten einer Diät und anderer krankheits- oder therapiebedingter Verhaltensvorschriften",
    "hint": "In diesem Kriterium geht es um die Einsichtsfähigkeit der Person zur Einhaltung von ärztlich angeordneten Diäten sowie Vorschriften, die sich auf vitale Funktionen (insbesondere Atmung und Herzkreislauffunktion) beziehen. Ausschlaggebend ist, ob die Person mental in der Lage ist, die Notwendigkeit zu erkennen und die Verhaltensvorschrift einzuhalten. Zu werten ist, wie häufig aufgrund des Nichtbeachtens ein direktes Eingreifen erforderlich ist. Nicht gemeint ist die selbstbestimmte Ablehnung von ärztlichen Vorschriften bei erhaltenen mentalen Funktionen. Liegen keine Vorschriften vor, ist „entfällt, nicht erforderlich” anzukreuzen.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die Vorschriften selbständig einhalten. Das Bereitstellen einer Diät reicht aus.",
      "Die Person benötigt Erinnerung, Anleitung. In der Regel reicht das Bereitstellen der Diät nicht aus. Darüberhinausgehendes Eingreifen ist maximal einmal täglich erforderlich.",
      "Die Person benötigt meistens Anleitung, Beaufsichtigung. Das Bereitstellen der Diät reicht nicht aus. Darüberhinausgehendes Eingreifen ist mehrmals täglich erforderlich.",
      "Die Person benötigt immer Anleitung, Beaufsichtigung. Das Bereitstellen der Diät reicht nicht aus. Darüberhinausgehendes Eingreifen ist (fast) durchgehend erforderlich."
    ]
  },
  "m6q1": {
    "label": "Gestaltung des Tagesablaufs und Anpassung an Veränderungen",
    "hint": "Den Tagesablauf nach individuellen Gewohnheiten und Vorlieben einteilen und bewusst gestalten und gegebenenfalls die Planung an Veränderungen anpassen. Grundsätzlich geht es in diesem Kriterium um die planerische Fähigkeit und nicht um die praktische Umsetzung dieser geplanten Aktivitäten.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die beschriebene Aktivität ohne personelle Hilfe durchführen.",
      "Die Routineabläufe können weitgehend selbständig gestaltet werden, bei ungewohnten Veränderungen ist Unterstützung notwendig. Es reichen zum Beispiel Erinnerungshilfen an einzelne für den Tag vereinbarte Termine. Abweichend davon ist als überwiegend selbständig auch eine Person zu bewerten, die zwar selbständig planen und entscheiden kann, deren Kommunikationsfähigkeit oder Sinneswahrnehmung aber so stark beeinträchtigt ist, dass sie Hilfe benötigt, um den geplanten Tagesablauf mit anderen Menschen abzustimmen.",
      "Die Person benötigt Hilfe beim Planen des Routinetagesablaufs. Sie ist aber in der Lage, Zustimmung oder Ablehnung zu Strukturierungsangeboten zu signalisieren. Sie kann eigene Planungen häufig nicht einhalten, da diese wieder vergessen werden. Deshalb ist über den ganzen Tag hinweg eine Erinnerung beziehungsweise Aufforderung erforderlich. Abweichend davon ist als überwiegend unselbständig auch eine Person zu bewerten, die zwar selbst planen und entscheiden kann, die aber so stark beeinträchtigt ist, dass sie für jegliche Umsetzung der selbst geplanten Aktivitäten personelle Hilfe benötigt.",
      "Mitwirkung an der Planung der Tagesstruktur oder Orientierung an vorgegebenen Strukturen ist nicht oder nur minimal möglich."
    ]
  },
  "m6q2": {
    "label": "Ruhen und Schlafen",
    "hint": "Nach individuellen Gewohnheiten einen Tag-Nacht-Rhythmus einhalten und für ausreichende Ruhe- und Schlafphasen sorgen. Dazu gehören die Fähigkeit, die Notwendigkeit von Ruhephasen zu erkennen, sich auszuruhen und mit Phasen der Schlaflosigkeit umzugehen, aber auch somatische Funktionen, um ins Bett zu kommen. Nächtliche Maßnahmen der Krankheitsbewältigung werden nicht in diesem Kriterium bewertet.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die beschriebene Aktivität ohne personelle Hilfe durchführen.",
      "Die Person benötigt personelle Hilfe beim Aufstehen oder Zu-Bett-Gehen, zum Beispiel Transferhilfen oder zeitliche Orientierungshilfen beim Wecken oder Aufforderung, schlafen zu gehen. Oder in der Regel wöchentlich, aber nicht täglich entsteht nachts ein Hilfebedarf.",
      "Es treten regelmäßig (nahezu jede Nacht) Einschlafprobleme oder nächtliche Unruhe auf, die die Person größtenteils nicht allein bewältigen kann. Deshalb sind aufwendige Einschlafrituale oder beruhigende Ansprache in der Nacht erforderlich. Überwiegend unselbständig ist auch eine Person, die nahezu in jeder Nacht personeller Hilfe bedarf, um weiterschlafen zu können, zum Beispiel bei Lagewechsel oder Toilettengängen in der Nacht.",
      "Die Person verfügt über keinen oder einen gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus. Dies gilt unter anderem für mobile gerontopsychiatrisch erkrankte Personen und auch für Menschen, die keinerlei Aktivitäten ausüben, zum Beispiel im Wachkoma, oder Personen, die regelmäßig mindestens dreimal in der Nacht personelle Unterstützung benötigen."
    ]
  },
  "m6q3": {
    "label": "Sichbeschäftigen",
    "hint": "Die verfügbare Zeit für Aktivitäten nach eigenen Vorlieben nutzen, z. B. Handarbeiten, Lesen oder Unterhaltungselektronik. Bewertet wird die Fähigkeit, geeignete Aktivitäten auszuwählen und durchzuführen.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die beschriebene Aktivität ohne personelle Hilfe durchführen.",
      "Es ist nur in geringem Maße Hilfe erforderlich, zum Beispiel Vorbereiten, unmittelbares Zurechtlegen und Richten von Gegenständen, zum Beispiel Utensilien wie Tageszeitung, Kopfhörer oder Ähnliches oder Erinnerung an gewohnte Aktivitäten, Motivation oder Unterstützung bei der Entscheidungsfindung (Vorschläge unterbreiten).",
      "Die Person kann sich an Beschäftigungen beteiligen, aber nur mit umfassender Anleitung, Begleitung oder motorischer Unterstützung.",
      "Die Person kann an der Entscheidung oder Durchführung nicht nennenswert mitwirken. Sie zeigt keine Eigeninitiative, kann Anleitungen und Aufforderungen nicht kognitiv umsetzen, beteiligt sich nicht oder nur minimal an angebotenen Beschäftigungen."
    ]
  },
  "m6q4": {
    "label": "Vornehmen von in die Zukunft gerichteten Planungen",
    "hint": "Über den Tag hinausplanen, z. B. Wünsche zu anstehenden Festlichkeiten haben oder Zeitabläufe einschätzen können.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die beschriebene Aktivität ohne personelle Hilfe durchführen.",
      "Die Person nimmt sich etwas vor, muss aber erinnert werden, dies auch durchzuführen. Als überwiegend selbständig ist auch eine Person zu bewerten, die zwar selbständig planen und entscheiden kann, deren Kommunikationsfähigkeit oder Sinneswahrnehmung so stark beeinträchtigt ist, dass sie Hilfe benötigt, um den geplanten Ablauf mit den Personen des näheren Umfelds abzustimmen.",
      "Die Person plant von sich aus nicht, entscheidet aber mit Unterstützung durch andere Personen. Sie muss an die Umsetzung der eigenen Entscheidungen erinnert werden oder benötigt bei der Umsetzung emotionale oder körperliche Unterstützung. Abweichend davon ist als überwiegend unselbständig auch eine Person zu bewerten, die zwar selbst planen und entscheiden kann, die aber so stark beeinträchtigt ist, dass sie für jegliche Umsetzung der selbst geplanten Aktivitäten personelle Hilfe benötigt.",
      "Die Person verfügt nicht über Zeitvorstellungen für Planungen über den Tag hinaus, auch bei Vorgabe von Auswahloptionen wird weder Zustimmung noch Ablehnung signalisiert."
    ]
  },
  "m6q5": {
    "label": "Interaktion mit Personen im direkten Kontakt",
    "hint": "Im direkten Kontakt mit Angehörigen, Pflegepersonen, Mitbewohnern oder Besuchern umgehen, Kontakt aufnehmen, Personen ansprechen, auf Ansprache reagieren.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die beschriebene Aktivität ohne personelle Hilfe durchführen.",
      "Im direkten Kontakt mit vertrauten Personen erfolgt die Interaktion selbständig. Bei Interaktion mit nicht vertrauten Personen ist Unterstützung erforderlich, zum Beispiel an der Haustür. Auch eine punktuelle Unterstützung bei der Überwindung von Sprech-, Sprach- oder Hörproblemen ist hier zu werten.",
      "Die Person ergreift von sich aus kaum Initiative. Sie muss angesprochen oder aufwendig motiviert werden, reagiert dann aber verbal oder deutlich erkennbar durch andere Formen der Kommunikation (Blickkontakt, Mimik, Gestik). Überwiegend unselbständig ist auch eine Person, die auf umfassende Unterstützung bei der Überwindung von Sprech-, Sprach- oder Hörproblemen angewiesen ist.",
      "Die Person reagiert nicht auf Ansprache. Auch nonverbale Kontaktversuche, zum Beispiel Berührungen, führen zu keiner nennenswerten Reaktion."
    ]
  },
  "m6q6": {
    "label": "Kontaktpflege zu Personen außerhalb des direkten Umfelds",
    "hint": "Bestehende Kontakte zu Freunden, Bekannten, Nachbarn aufrechterhalten, beenden oder zeitweise ablehnen. Dazu gehört auch die Fähigkeit, mit technischen Kommunikationsmitteln wie Telefon umgehen zu können, zum Beispiel Besuche verabreden oder Telefon- oder Brief- oder Mail-Kontakte.",
    "stufen": [
      "Die Person kann die beschriebene Aktivität ohne personelle Hilfe durchführen.",
      "Die Person kann planen, braucht aber Hilfe beim Umsetzen wie zum Beispiel Erinnerungszettel bereitlegen oder Telefonnummern mit Namen oder mit Bild versehen, Erinnern und Nachfragen, ob Kontakt hergestellt wurde, oder Erinnern an Terminabsprachen. Pflegeperson wählt die Telefonnummer, die Person führt dann das Gespräch; oder die Person beauftragt die Pflegeperson, ein Treffen mit Freunden, Bekannten zu verabreden.",
      "Die Kontaktgestaltung der Person ist reaktiv. Sie sucht von sich aus kaum Kontakt, wirkt aber mit, wenn beispielsweise die Pflegeperson die Initiative ergreift. Überwiegend unselbständig ist auch, wer aufgrund von somatischen Beeinträchtigungen während der Kontaktaufnahme personelle Unterstützung durch die Bezugsperson, zum Beispiel bei der Nutzung von Kommunikationshilfen (Telefon halten) oder bei der Überwindung von Sprech-, Sprach- oder Hörproblemen, benötigt.",
      "Die Person nimmt keinen Kontakt außerhalb des direkten Umfeldes auf und reagiert nicht auf Anregungen zur Kontaktaufnahme."
    ]
  }
}
